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Lesedauer 3 Min.

Im Test: Internet-Radio/DAB+-/CD-Musiksystem Pure Evoke spot

Mit dem Evoke spot in der Farbe «Coffee Black» lanciert der Audio-Spezialist Pure ein kompaktes Digitalradio. PCtipp testet.
© (Quelle: Pure)

Mit dem Evoke spot in der Farbe «Coffee Black»  lanciert der Audio-Spezialist Pure ein kompaktes Digitalradio. Als Küchen- oder auch Stubenradio konzipiert, kann es dank seiner vielseitigen Ausstattung, Audio-Streams per Bluetooth, Internet-, FM-, DAB+-Radio und Spotify-Connect abspielen. Das spot-Modell ist das kleinste, und mit einem Strassenpreis von 189 Franken zugleich auch günstigste Modell der aktuellen Evoke-Reihe. Es kommt auf ein Kampfgewicht von nur 1,3 Kilogramm und misst 12 × 19 × 11 cm (B × H × T). Für den UKW- und DAB+-Empfang stattet es der Hersteller auf der Rückseite mit einer 65 cm langen, ausfahrbaren Stabantenne aus. Das Gerät ist mit einem einzigen 3-Zoll-Breitbandlautsprecher (20 Watt) ausgestattet, der einen satten Sound bietet. Und Pure spendiert auch bei diesem Evoke-Modell vorne den Boxenbezug aus ökozertifizierter und recycelter Wolle. 

Der Sound

Tiefen und Mittellagen kommen sehr gut raus und selbst Höhen werden noch ordentlich abgedeckt. Oben links liegt das aufklappbare 2,4 Zoll grosse Farbdisplay, das sich über die unterhalb liegenden Buttons steuern lässt. Dabei können Musikstationen via DAB oder Internet ausgesucht und gestartet werden. Unter anderem finden sich hier selbsterklärende Knöpfe wie der «info»- oder auch der «stations»-Knopf. Auf der Oberseite ganz vorne gibt es sechs Druckknöpfe. Auf vier dieser Buttons lassen sich persönliche Lieblingssender speichern, indem man beim Abspielen des Streams einfach etwas länger den entsprechenden Button drückt und die Bestätigung abwartet. Die beiden restlichen Druckknöpfe dienen der «Vor»- respektive «Zurück»-Navigation. Wiederum rechts davon findet sich das Drehrad mit LED-Ringbeleuchtung, um damit die Lautstärke einzustellen, oder, per längerem Druck auf dasselbige Rädchen, das Gerät ein- und auszuschalten. 

So nehmen Sie es in Betrieb

Denkbar einfach gestaltet sich die Inbetriebnahme. Beim ersten Einschalten via Tipp auf den Volume-Regler wird direkt der Assistent aufgerufen. Ausserdem bietet Pure zusätzlich seine UnDOK-App an, um das Radio zu steuern. Egal wie: Der Anwender kann im ersten Schritt der Installation direkt festlegen, auf welche Signalquelle er fürs Abspielen der Audiostücke zurückgreifen will. Im Fall der «DAB»-Auswahl beginnt der Assistent unverzüglich mit dem Scanvorgang. Im Test fand er im Raum Zürich, innert 32 Sekunden, rund 72 DAB(+)-Stationen, die das Gerät sofort in seinen Speicher übernahm, und diese dem Hörer so zur Verfügung stellt. Schön schnell, konkret innert 3 Sekunden, dauerte es, von Sender zu Sender zu springen. Wer sich die volle Ladung an Internetradios gönnen mag (ca. 200'000 weltweit) greift auf die entsprechende Wi-Fi-Funktion des Evoke Homes zurück. Dazu werden nacheinander die SSID im vorhandenen Netzwerk sowie das Passwort eingegeben – fertig. Danach kann der Anwender auf die Digitalstationen bereits zugreifen: Geordnet werden die Stationen nach «Länder» sowie «Popularität». Wers noch direkter haben will, kann selbstverständlich auch manuell eine Internetradiostation suchen und auswählen. Schade: Der Spot kann nicht über Batterien oder einen Akku betrieben werden.

Fazit

Pures Evoke spot ist eine kompakte All-in-One-Soundbox. Auch Ausstattung und Bedienung des vielseitigen Musiksystems sind prima austariert.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Soundqualität
  • Bedienung
  • Verarbeitung
  • Nachhaltigkeit
  • vielseitige Soundquellen
  • Kein USB-Port
  • kein Akkubetrieb

Details:  Musiksystem (DAB+-, FM-, Internet-Radio, Spotify Connect, Podcasts), Bluetooth, 2,4-Zoll-Farbdisplay, Wecker inkl. Schlummerfunktion, vier Preset-Speicher, UnDOK-App (Apple, Google) Stabantenne, 2 Jahre Bring In

Preis:  Fr. 189.–

Infos: 
pure.com

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