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Lesedauer 5 Min.

Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000 im PCtipp-Test

Movas Mähroboter LiDAX Ultra 1000 sieht nicht nur schön aus, sondern mäht auch erstklassig: Der PCtipp-Test verrät, welche weiteren aussergewöhnlichen Fähigkeiten im neuen Rasenrasierer schlummern.
Mova LiDAX Ultra 1000

Movas LiDAX Ultra 1000: preiswerter Mähroboter für bis zu 1000 Quadratmeter-Mähfläche

© Mova

Zielgruppe

Der Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000 ist ein moderner, kabelloser Mähroboter, der für Rasenflächen von bis zu 1000 Quadratmetern entwickelt wurde. Zielgruppe sind damit Eigenheimbesitzer, die eine vollautomatische Rasenpflege suchen, eben ohne den Parcours meist mühsam abzustecken. Angesiedelt vom Hersteller ist der «Cutter» für draussen im mittleren bis höheren Segment. Mit einem Strassenpreis von knapp 900 Franken und in Anbetracht der Möglichkeiten, die das Mova-Modell bietet, machen den LiDAX 1000 Ultra zu deiner sehr preiswerten Investition. Aber der Reihe nach. 

Vorab: Das Gerät verzichtet auf die Verlegung von Begrenzungsdrähten oder das Aufstellen von RTK-Antennen im Garten. Der Lieferumfang ist dabei auf «so etwas» wie einen direkten Start ausgelegt. Neben dem Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000, selbst befinden sich die kompakte Ladestation, das Netzteil mit ca. 6 Meter langem Stromkabel, Erdschrauben zur Fixierung der Station sowie ein Set aus Ersatzklingen im Karton. Eine Kurzanleitung führt Schritt für Schritt durch die App-Einrichtung. Mova gewährt auf den Roboter eine solide Herstellergarantie von drei Jahren.

Mova LiDAX Ultra 1000: Weltfussballer Luka Modric auf der riesigen Verpackung des Mähroboters

© PCtipp

Funfact: In der App (siehe Screen) lässt sich unter Sprache, und dann weiter zu Roboter-Stimme als Robotersprache auch die von Weltfussballer Luca Modric als Stimme auswählen.

In der App lässt sich sogar Weltfussballer Luka Modric als «Roboterstimme» auswählen

© PCtipp

Starke Ausstattung

Technisch hat der LiDAX Ultra 1000, trotz des recht günstigen Preises einiges auf dem Kerbholz: Das Herzstück des Navigationssystems ist die sogenannte UltraView-Technologie, die ein 360-Grad-3D-LiDAR (laserbasierte Umgebungserkennung) mit einer hochauflösenden KI-Dual-Vision-Kamera kombiniert. Was sich hinter dem Marketing-Kauderwelsch verbirgt? Mit dem Feature kann der Roboter seine Umgebung nahezu zentimetergenau vermessen. Die Schnittbreite beträgt typische 20 cm. Dagegen spannend: Das Mähdeck (unter dem Mähroboter-Korpus) ist schwimmend gelagert, um sich Unebenheiten im Boden perfekt anzupassen. Und auch die Kamera überzeugte, soviel sei schon einmal verraten, im Test. Mit ihr ist es möglich, praktisch «live» an Bord des Mähroboters zu sein (siehe Screen).  Angetrieben wird der rund 12 kg schwere Koloss per Heckantrieb mit griffigen «Offroad»-Reifen, womit er Steigungen von bis zu 45 Prozent (ca. 24 Grad), so der Hersteller, «mühelos» meistert. Zudem verfügt der Roboter über Regensensoren, ein GPS-basiertes Anti-Theft-Tracking und eine optionale 4G-Konnektivität (via Link-Modul).

Mova LiDAX Ultra 1000: Die Kamera lieferte im Test eine interessante Perspektive im Live-Modus

© PCtipp

Inbetriebnahme und Bedienung

Die Installation via Smartphone verläuft typisch, und ist innert 10 bis 15 Minuten komplett durchlaufen. Zuerst wird die MovaHome-App aufs Handy geladen, dann übernimmt der Einrichtungsassistent, wobei er nacheinander Smartphone und LidaX 1000 Ultra miteinander koppelt, und danach die Grundfunktionen zusammen mit dem Anwender einstellt. Die Einrichtung auf den zu mähenden Garten wiederum ist dank der kabellosen Technologie recht einfach. Anstatt wie früher Drähte zu verlegen, steuert man den Roboter bei der ersten Fahrt wie ein ferngesteuertes Auto via Mini-Tool einmal am Rand des Gartens respektive der Mähzone entlang. Die KI erstellt im Hintergrund automatisch eine präzise 2D- und 3D-Karte des Grundstücks. In der App lassen sich bis zu 150 solcher separaten Zonen definieren, Durchgänge festlegen und No-Go-Areas (wie Pools oder Blumenbeete, Abhänge, Sandkasten etc.) markieren.

Die übersichtliche App MovaHome für den Mähroboter (und übrigens auch andere Mova-Geräte)

© PCtipp

Im Test lief die Software dazu flüssig, und bot die Möglichkeit, kreative Mähmuster wie Schachbrettmuster oder feine Streifen zu programmieren. Prima. Am Gerät selbst befindet sich ein übersichtliches Bedienfeld für den Start oder den sofortigen Stopp. Die Steuerung läuft jedoch über das Smartphone. Die App informiert jederzeit per Push-Nachricht (Hänger, Störung usw.) über den aktuellen Status. Ein Beispiel: Wird der Roboter unbefugt angehoben, schlägt das Gerät sofort am integrierten Lautsprecher lautstark Alarm und sendet eine Diebstahlwarnung samt GPS-Standort an das Handy des Besitzers. Zudem lässt sich das Gerät um ein optionales Linkmodul, das den Diebstahlschutz um Live-Tracking erweitert, wenn der Roboter ausserhalb seines kartierten Bereichs bewegt wird.

Diese «live» erstellte Karte musste der LiDAX Ultra 1000 abmähen 

© PCtipp

Der Praxistest

In unseren Tests schlägt sich der Mova LiDAX Ultra 1000 hervorragend. Im Nahbereich an Kanten sorgt die UltraTrim-Funktion (muss in der App aktiviert werden!) dafür, dass der Roboter sehr nah an Mauern/Hindernissen heranmäht, wodurch der Kantenabstand auf unter 3 cm (!) schrumpfte. Grosse, offene Rasenflächen zog der Roboter in strukturierten U-Bahnen effizient ab, ohne etwas auszulassen.  Bei plötzlich auftauchenden Hindernissen, die den Mähweg kreuzten (in unserem Fall ein Fussball und Schubkarre, aber auch z.B. spielende Kinder, Haustiere etc.), reagierte die Kamera im Test schnell, indem Objekte umfahren wurden. Die Videoqualität, der eingebauten Kamera ist sehr gut. Gemäht werden kann auch nachts, ein LED-Licht fehlt dem LiDAX Ultra 1000 jedoch. Und nur, dass es einmal in diesem Test geschrieben wurde: Wenn der LiDAX Ultra 1000 seine Bahnen zieht, hinterlässt er ein absolut sauberes Schnittbild. Die Schnitthöhe lässt sich elektronisch in der App zwischen 3 und 10 cm justieren. Unser Eindruck war dabei durchweg positiv: Durch den sauberen Schnitt wirkt das Gras einfach dicker und deckender.

Mova LiDAX Ultra 1000: Steigungen von 45 Grad waren für den Mähroboter kein Problem

© PCtipp

Mova LiDAX Ultra 1000: auch bei Dunkelheit einsatzbereit

© PCtipp

Mova LiDAX Ultra 1000: selbst bei nassem Rasen wurde im Test zuverlässig gemäht 

© PCtipp

Mova LiDAX Ultra 1000: knapper Rand dank UltraTrim-Funktion

© PCtipp

Der Akku liefert laut Angaben eine Laufzeit von rund 150 bis 170 Minuten pro Ladung. Das, was nicht dasteht: Bei hügeligem Terrain, nassem oder auch hohem Gras reduziert sich die Laufzeit teils erheblich. Bei unseren Tests sogar auf nur noch gut die Hälfte der anberaumten gut zweieinhalb Stunden. Zur Fast-Charge-Funktion: Fällt der Batteriestand unter 15 Prozent, steuert der Mova die Station an und tankt, in rund 40 Minuten wieder auf 90 Prozent, um die Arbeit fortzusetzen. Daumen hoch.

Fazit

Der Mova LiDAX Ultra 1000 ist bisher einer der besten Mähroboter des Jahres 2026. Er punktet mit einer starken LiDAR-Navigation, gelungenen Hindernisvermeidung und einem schnellen Ladezyklus. Die MOVAhome-App ist ausgereift, die Navigation des Mähroboters clever. Wer den Preis für den Rasenrasierer bezahlt, wird mit einem sauberen Schnitt und viel Komfort belohnt. Komfort heisst vor allem auch Zeitersparnis, und die ist unterm Strich sehr wertvoll.
 

Testergebnis

Sehr gut

  • Einrichtung, Hinderniserkennung, Ladetempo («Fast Charge»: in 40 min.), knapper Kantenschnitt (UltraTrim)
  • Bei tiefhängenden Büschen muss die Kartenhöhe manuell nachjustiert werden, kein Display am Roboter selbst, Link-Modul nur optional

Details: Mähroboter, UltraView (360° 3D-LiDAR + KI-Dual-Vision), bis 1000 m², Schnittbreite/-höhe: 20 cm/3 - 10 cm (elektronisch), max. Steigung: 45 Prozent, Akkulauf-/Ladezeit: bis 170 Min. / ca. 40 Min. (Fast Charge 15 - 90 Prozent), UltraTrim-Kantenschnitt, Diebstahlschutz, IPX6
Preis: Fr. 999.-
Wertung: 4.5 (sehr gut)
Gesehen bei: hornbach.ch

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