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Lesedauer 3 Min.

Google-Kontakte in Excel importieren

Falls Sie etwa für einen Serienbrief eine Excel-Liste mit Ihren Google-Kontakten erstellen wollen, gehen Sie wie folgt vor.

Die Google-Kontakte lassen sich als CSV-Datei exportieren

© (Quelle: PCtipp.ch)

Bisher ist es nicht vorgesehen, aus Excel direkt auf die Google-Kontakte zuzugreifen. Falls Sie also mit Word einen Serienbrief an eine Excel-Liste mit Ihren Google-Kontakten erzeugen wollen, müssen Sie die Kontakte erst aus Google exportieren, anschliessend in Excel importieren.

Loggen Sie sich via Webbrowser via google.com in Ihr Google-Konto ein und öffnen Sie die Google-Kontakte.

Tipp! Möchten Sie nur bestimmte Kontakte exportieren? Und handelt es sich um eine Gruppe von Kontakten, die Sie immer wieder für diesen Zweck brauchen? Markieren Sie die gewünschten Kontakte durch Anhaken. Oben rechts finden Sie ein Symbol für Label. Hier gehts zu Label erstellen. Erzeugen Sie zum Beispiel ein Label namens Vereinsmitglieder und weisen Sie allen zutreffenden Kontakten dieses Label zu; auch wenn Sie welche neu erfassen. Künftig können Sie dann direkt die Kontakte mit diesem Label exportieren.

Bevors mit dem Exportieren losgeht: Erwägen Sie gleich von Anfang an das Nutzen von Labels, sodass die Auswahl der gewünschten Adressen künftig schneller geht

© Quelle: PCtipp.ch

Exportieren aus Google Contacts

Markieren Sie entweder einzelne Kontakte, wählen Sie in der linken Spalte ein Label oder bleiben Sie direkt im Ordner Kontakte, um alle vorhandenen Adressen zu exportieren. Klicken Sie oben aufs unscheinbare Exportieren-Symbol.

Hier lassen sich die Kontakte exportieren

© Quelle: PCtipp.ch

Lassen Sie Google CSV aktiviert und benutzen Sie Exportieren. Es landet eine Datei namens contacts.csv in Ihrem Downloads-Ordner; Sie können die Datei aber auch direkt beim Speichern umbenennen, z.B. in 20231109Kontakte.csv. Bei mir heisst die Datei Beispielkontakte.csv.

Korrekt importieren in Excel

Nun aufgepasst! Da sich .csv-Dateien beim Doppelklick direkt in Excel öffnen, ist man versucht, dies auch jetzt zu tun. Damit hätten Sie aber einen recht grossen Aufwand, bis die Spalten und Kodierungen stimmen. Ich schlage ein korrektes Importieren vor.

Starten Sie Excel mit einem leeren Tabellenblatt. Im Reiter Daten gehts via Daten abrufen zu Aus Datei/Aus Text/CSV.

Greifen im Reiter «Daten» zu «Aus Datei/Aus Text/CSV», um Ihre exportierten Google-Adressen zu importieren

© Quelle: PCtipp.ch

Wählen Sie die Datei aus. Excel zeigt Ihnen eine Vorschau. Prüfen Sie unbedingt, ob die Umlaute hier korrekt erscheinen. Scrollen Sie zum Beispiel weit nach hinten und prüfen Sie die «ü» bei Adressen in Zürich. Falls die nicht stimmen, versuchen Sie oben links bei Dateiursprung umzuschalten auf 65001 (UTF-8), was allerdings die Standardeinstellung ist.

Prüfen Sie in der Import-Vorschau, ob die Zeichenkodierung korrekt ist, zum Beispiel bei Ortsnamen, die einen Umlaut wie «ü» enthalten

© Quelle: PCtipp.ch

Stimmen die Adressen, benutzen Sie Laden, worauf die Adressen erscheinen. Schliessen Sie die rechte Spalte «Abfragen und Verbindungen». Löschen Sie die Spalten, die Sie nicht brauchen und benennen Sie allenfalls die Spaltentitel um, die Sie benötigen. Speichern Sie die Datei, schon haben Sie Ihre Google-Kontakte in Excel importiert.

Tipp! Müssen Sie in Zukunft regelmässig eine Google-Kontakte-CSV-Datei auf die genau gleiche Weise verarbeiten? Versuchen Sie es in Excel/Microsoft 365 via Automatisieren/Aktionen aufzeichnen. Wenn Sie immer die gleichen Spalten gelöscht und auf die gleiche Weise umbenannt haben wollen, kann Ihnen ein solches Skript in Zukunft viel Zeit sparen. Dies nur nebenbei. (PCtipp-Forum)

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