Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Unternehmens-KI stösst an architektonische Grenzen

Der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz stellt laut einer aktuellen Studie von NTT DATA viele bestehende IT-Architekturen vor grundlegende Probleme.

95 Prozent der befragten Unternehmen legen Wert aif eine private und souveräne KI

© NTT Data

Besonders Anforderungen an Datenschutz, Datensouveränität und Datenlokalität würden deutlich machen, dass klassische, zentralisierte Datenstrukturen für moderne KI-Workloads nur bedingt geeignet seien. Das geht aus dem «2026 Global AI Report: A Playbook for Private and Sovereign AI» hervor.

Demnach sehen zwar mehr als 95 Prozent der befragten Unternehmen private und souveräne KI-Ansätze als wichtig an, jedoch priorisieren nur 29 Prozent Sovereign AI kurzfristig konkret in ihrer Strategie. Gleichzeitig nennen rund 35 Prozent der Chief AI Officer den Aufbau und Betrieb komplexer KI-Modelle in privaten oder souveränen Umgebungen als grösste Herausforderung. Fast 60 Prozent sehen zudem standortübergreifende Datenbeschränkungen als Problem.

Die Studie unterscheidet dabei zwischen «Private AI» und «Sovereign AI». Während sich Private AI laut NTT DATA auf den Schutz sensibler Unternehmensdaten und die Kontrolle von Zugriffsrechten konzentriert, adressiere Sovereign AI zusätzlich regulatorische und regionale Anforderungen an Datenhaltung und Betriebsumgebungen.

«Mit der Weiterentwicklung von KI werden private und souveräne Ansätze zum Härtetest für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen», erklärt Abhijit Dubey, CEO und Chief AI Officer von NTT DATA. Unternehmen müssten Architektur, Infrastruktur und Governance zunehmend als strategische Kernanforderungen betrachten, um KI skalierbar und rechtskonform betreiben zu können.

Als zentrale Entwicklungen identifiziert der Bericht unter anderem die wachsende Bedeutung der Datenhoheit als architektonische Rahmenbedingung, die steigende Integrationskomplexität von KI-Ökosystemen sowie den Vorsprung von Unternehmen, die Infrastruktur und Governance frühzeitig anpassen. Organisationen, die KI lediglich in bestehende Architekturen integrieren, könnten laut Studie Schwierigkeiten bekommen, ihre KI-Projekte langfristig in Geschäftswert umzuwandeln.

Abhijit Dubey

© NTT Data

«Unsere Studie zeigt, dass KI-Vorreiter sich einen deutlichen Vorsprung verschaffen, wenn sie Architektur, Infrastruktur und Governance als strategische Kernanforderungen behandeln», Abhijit Dubey, CEO und Chief AI Officer bei NTT DATA.

Kommentare

Künstliche Intelligenz
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Schweizer KI-Innovation schliesst die Lücke zwischen Denken und Handeln
Die Schweiz macht erneut mit einer spannenden KI-Innovation auf sich aufmerksam. Das Zürcher Unternehmen Gieni bringt mit GieniABX ein Agentensystem auf den Markt, das einen Schritt weiter gehen soll als klassische Chatbots oder KI-Assistenten. 
4 Minuten
Die besten PCtipp-Artikel aus der Kalenderwoche 29
In der Kalenderwoche 29 vom 13. bis zum 19. Juli 2026 standen die Artikel «Kleiner Excel-Spick von Microsoft» und «Finanzen im Griff» ganz oben in der Gunst unserer Leserschaft.
2 Minuten
24. Jul 2026
Zoom führt Echtzeit-Übersetzung für Meetings ein
Zoom hat ein neues KI-gestütztes Feature für Echtzeit-Übersetzungen in den Zoom Meetings gelauncht. Teilnehmer können damit in ihrer eigenen Sprache sprechen, während die anderen sie in ihrer Sprache hören.
3 Minuten
27. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Europäisches Smartphone Punkt. MC03 ist ab sofort erhältlich
Das MC03 des Schweizer Unternehmens Punkt ist ein Smartphone, das mit dem Android-basierten Betriebssystem Aphy OS konsequent auf Datenschutz und Kontrolle durch den Anwender ausgerichtet sein soll. Es ist ab sofort in Europa erhältlich.
2 Minuten
6. Jul 2026
Publireportage
Eine Kamera. Alles im Blick: Die Reolink OMVI 3i PoE
Die neue Reolink OMVI 3i PoE (P931) vereint eine 180°-Panoramakamera mit einem motorisierten PT-Objektiv. So behält die smarte Kamera gleichzeitig das grosse Ganze im Blick und verfolgt Bewegungen in Echtzeit. Sie ist ab sofort für 279 Fr. bei digitech.ch erhältlich.
4 Minuten
6. Jul 2026
E-Mail «Neue Sprachnachricht» ist Phishing
Betrüger versenden E-Mails, in denen sie behaupten, dass eine neue Sprachnachricht bereitstehe. Damit versuchen sie, an Zugangsdaten von persönlichen Benutzerkonten zu gelangen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare