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Sunrise mail: Daran müssen Sie bei der Mail-Züglete denken

Sunrise zügelt die Mailboxen der Kunden. Wer weiterhin Kalender- und Kontaktdaten zum Synchronisieren nutzen will, sollte jetzt schon Vorkehrungen treffen.

Exportieren Sie Ihre Kontakte über das Drop-down-Menü

© Quelle: IDG

Letzte Woche wurden erste Sunrise-Internet-Kunden per Post angeschrieben. Grund: Sunrise migriert seine E-Mail-Plattform von Google Servern zum deutschen Anbieter «1 und 1». Mail-Daten werden laut Sunrise aber nach wie vor in der Schweiz, in Sunrise-Rechenzentren gehostet. Daher will der Provider Kunden frühzeitig informieren, welche Einstellungsänderungen in E-Mail-Programmen wie Outlook und Thunderbird oder auf mobilen Geräten vorzunehmen sind. Google habe noch keine endgültigen Daten bekanntgegeben, ab wann der Mail-Dienst definitiv eingestellt werde, meint Mediensprecher Roger Schaller auf Anfrage. Man gehe davon aus, dass dies spätestens im ersten Quartal 2015 der Fall sein wird. Man wolle die Kunden schon frühstmöglich, in ersten Tranchen, auf die Umstellung vorbereiten, so Sunrise.

Wer muss etwas unternehmen?

Kunden, die nur übers Web-Interface, z.B. mit Firefox oder Internet Explorer, auf mail.sunrise.ch zugreifen, müssen nichts unternehmen. Laut Sunrise werde die Weboberfläche sukzessive ab Ende November migriert. Die gut erklärte Anleitung der Sunrise-Seite dient Kunden dazu, die E-Mail-Einstellungen für mobile Geräte und Clients wie Thunderbird und Outlook jetzt schon anzupassen, damit die Mails zum Zeitpunkt der Umstellung richtig umgeleitet werden.

Dass aber durch die Umstellung Kalenderdaten und Erinnerungsfunktionen verloren gehen könnten, scheine den Sunrise-Support nicht zu interessieren, wie uns ein Leser schreibt. Sunrise wolle künftig nur noch Mail- und Kontaktfunktion anbieten und erachte das Vorgehen als nicht kundenunfreundlich, soll der Sunrise-Support einigen Kunden geantwortet haben. Sunrise sagt, man suche derzeit «mit Spezialisten nach einer Lösung». Wer also nicht frühzeitig die nötigen Vorkehrungen trifft, könnte seine Kalenderdaten verlieren.

So gehen Sie auf Nummer sicher:

Wer die Sunrise-Mail- und Kalenderdaten weiterhin zum Sychronisieren nutzen will, sollte frühzeitig übers Web-Login des Sunrise-E-Mail-Kontos sämtliche Kalender- und Kontaktdaten absichern.

Um Sunrise-Mailkontakte abzusichern, klicken Sie, angelangt im Sunrise-Mailkonto, links oben uf GMail und wählen Kontakte aus. Aus dem Drop-down-Menü wählen Sie Exportieren. Um Kontakte auf neue GMail-Konten zu übertragen, nehmen Sie das Google-CSV-Format. Um Kontakte nach Outlook, Hotmail und Yahoo Mail zu übertragen, entscheiden Sie sich für das Outlook-CSV-Format. Für das Apple-Adressbuch sollten Sie das vCard-Format selektieren. Klicken Sie auf Exportieren und wählen einen Datenträger bzw. Ihre lokale Festplatte als Speicherziel.

Exportieren Sie Ihre Kontakte über das Drop-down-Menü

© Quelle: IDG

Wer sicherstellen will, dass Kalender und Aufgaben nicht verloren gehen, sollte auch diese sicherheitshalber frühzeitig exportieren. Dazu klickt man im Sunrise-Mail-Konto rechts oben auf das «App-Store»-Symbol, dann auf die Kalender-App.

Zu den Kalendereinstellungen gelangt man über dieses App-Symbol

© Quelle: IDG

Klicken Sie aufs Zahnrad, dann in die Einstellungen. In der Einstellungsübersicht exportieren Sie über den Reiter Kalender die Aufgaben- und Kalenderdaten

In den Einstellungen der Kalender-App finden Sie die Exportier-Funktion

© Quelle: IDG

Um exportierte Dateien zurück in einen neuen Google-Kalender zu importieren, muss man die ZIP-Datei öffnen und die ICS-Dateien einzeln importieren.

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