Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 5 Min.

Mit der Post-App seine Päckli verfolgen

Mit der offiziellen Smartphone-App der Post machen Sie Ihre Briefmärkli selbst und heften sich an die Fersen Ihrer kommenden Päckchen. Auch das Ändern der Zustellzeiten und das Erteilen von Vollmachten ist problemlos möglich.

«Die Post» für Android

© Quelle: PCtipp

Wenn über die Leistungen der Post diskutiert wird, steht oft der (vermeintliche) Leistungsabbau im Mittelpunkt. Was gerne vergessen wird: Der Leistungsdruck, der auf der Post lastet, hat auch sein Gutes. Heute werden alle Abläufe oder Sendungen maschinell erfasst und verbleiben somit unter der Fuchtel der stets wachsamen Computer.

Dieses Füllhorn an Informationen steht auch den Kunden zur Verfügung, indem jederzeit ersichtlich ist, wann zum Beispiel ein Paket aufgegeben oder geliefert wurde. Das wäre früher undenkbar gewesen; damals konnte man ab der Aufgabe des Pakets am Schalter nur noch auf das Beste hoffen.

«Die Post» für Android

© Quelle: PCtipp

Um herauszufinden, ob es seinen Zielort erreicht hat, brauchte es schon einen Anruf beim Empfänger. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei. Die meisten der beschriebenen Funktionen können Sie auf der Webseite post.ch nutzen. Viel praktischer sind jedoch die Smartphone-Apps für iOS (Download unter go.pctipp.ch/1644) und Android (go.pctipp.ch/1645). Alternativ laden Sie die Apps über die beiden QR-Codes direkt aufs Smartphone.

Mit der Post-App können Sie zum Beispiel Abholvollmachten erteilen, das GPS-Modul führt zur nächsten Poststelle und das Telefon empfängt SMS-Nachrichten mit einem Status-Update zu Paketen – um nur einige Beispiele zu nennen. 

«Die Post» für iOS

© Quelle: PCtipp

Sendungen verfolgen

Je mehr Pakete und eingeschriebene Briefe Sie verschicken, desto grösser wird die Abneigung gegen die Flut der labberigen Belege. Doch das muss nicht sein. Öffnen Sie die Post-App und tippen Sie auf die grosse Schaltfläche Scannen. Richten Sie danach die Kamera auf den QR-Code auf dem Beleg, damit dieser augenblicklich erfasst und gespeichert wird. Die eingelesenen Sendungen werden ausserdem im unteren Teil der App angezeigt.

Die Post-App zeigt alle wichtigen Infos zu Ihrer Postsendung.

© Quelle: PCtipp

Tippen Sie auf eine Sendung, um sich die Details anzusehen. Wichtig sind auch die drei Punkte am rechten Rand, die ein Einblendmenü öffnen. Hier finden Sie die Befehle, um eine Sendung sinnvoll zu benennen (unbedingt empfohlen) oder um die Tracking-Daten über den Befehl Teilen an andere weiterzugeben, zum Beispiel an den hoffnungsvollen Empfänger. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Zielperson die Post-App verwendet. Sie können ausserdem für die Übermittlung jeden beliebigen Kanal verwenden; der Empfänger erhält jeweils einen einfachen Link, der auf der Website der Post die Details anzeigt.

Tipp: Es empfiehlt sich, die Belege trotzdem aufzubewahren. Notieren Sie darauf, was Sie verschickt haben, und sammeln Sie die Zettel an einem beliebigen Ort – nur für den Fall der Fälle.

Wann kommt mein Päckli?!

Mit einem eigenen Konto werden Sie via SMS auf dem Laufenden gehalten

© Quelle: PCtipp

Mehr Informationen gibt es allerdings auch für den Empfänger, wenn er zuvor ein kostenloses Konto unter post.ch angelegt hat. Dann ist es möglich, sich via SMS über den Stand der Dinge informieren zu lassen. Das betrifft sowohl den Versand eines Pakets oder eines eingeschriebenen Briefs, A, als auch die erfolgreiche (oder erfolglose) Zustellung B. Allerdings gilt diese Benachrichtigung nicht für Standardsendungen, die im Ausland aufgegeben wurden.

Auch ganz praktisch: Wenn der Pöstler nicht klingelt, sondern das Paket im Ablagefach des Briefkastens deponiert, werden Sie wenige Minuten später über die erfolgreiche Auslieferung informiert, damit Sie die kostbare Fracht in Sicherheit bringen können.

Abholungseinladung

Diesen Zettel mag niemand im Briefkasten: Die Abholungseinladung bedeutet, dass Sie den Pöstler verpasst haben und nun das Paket auf der Poststelle abholen müssen – oder zumindest war das früher so. Heute reicht es, den QR-Code auf dem Zettel einzulesen, damit Ihnen weitere Möglichkeiten angeboten werden, beispielsweise die erneute Zustellung am nächsten Tag oder das Erteilen einer Einmalvollmacht. Dabei verwenden Sie dieselbe Funktion, die Sie auch für die Erfassung der Belege einsetzen.

Nächste Seite: Pick@Home

Pick@Home

Pick@Home

Pick@Home und die SMS-Briefmarke richten sich an die Eiligen unter uns

© Quelle: PCtipp

Dieser Service ist die Lösung für viele Stressgeplagte, denn hier holt der Pöstler das Paket gleich selbst bei Ihnen ab; der Gang zum Postschalter entfällt. Das kann bei Ihnen zu Hause sein oder im Geschäft, wenn Sie während der Arbeitszeit keine Möglichkeit haben, die Öffnungszeiten der Schalter wahrzunehmen. Der Dienst kostet übrigens in jedem Fall das reguläre Porto plus Fr. 4.50 für die zusätzlich erbrachte Leistung.

Pick@Home entfaltet seine Wirkung auf zwei Arten. Im einfachsten Fall handelt es sich beim Paket um die Rücksendung einer Onlinebestellung, bei welcher der Händler bereits eine passende Etikette beigelegt hat. In diesem Fall reicht es, den Dienst in der Post-App mit einem Tippen auf die Schaltfläche Pick@Home anzufordern, A.

Wenn das nicht der Fall ist, müssen Sie diese spezielle Etikette selbst herstellen und ausdrucken. Das geschieht ausserhalb der App. Besuchen Sie dazu die Webadresse go.pctipp.ch/1646.

SMS-Briefmarke

Gleich neben der Schaltfläche Pick@Home wartet die nächste interessante Funktion auf den Nutzer, die SMS-Briefmarke B. Diese Einrichtung ist gleichermassen nützlich und einfach. Mit einem Tippen auf das Symbol in der App schicken Sie eine SMS mit dem Text MARKE an die Nummer 414, damit Sie Sekunden später einen Code erhalten, den Sie einfach oben rechts auf das Couvert schreiben. Fertig ist die Briefmarke.

Dieser Code entspricht einer 1-Franken-Marke, taugt also vor allem für einen A-Post-Brief. Der Dienst funktioniert mit Mobilfunk-Abos und Prepaid-Nummern der Schweizer Telekomanbieter Swisscom, Sunrise und Salt. Nach unseren Erfahrungen funktioniert er jedoch nicht mit Abos anderer Mobilfunkanbieter wie UPC oder M-Budget Mobile, die sich nur bei einem der drei grossen Anbieter eingemietet haben.

Website-Exklusives

Die Post-App bietet viele interessante und komfortable Funktionen. Diese bilden jedoch nur einen Teil der Dienstleistungen ab, auf die Sie zugreifen können. Andere Funktionen, um beispielsweise die Post während der Ferien zurückzuhalten, finden Sie unter der Webadresse post.ch.

Melden Sie sich mit Ihrem kostenlosen Konto rechts oben an oder erstellen Sie dort eines über den Befehl Neu registrieren. Klicken Sie links auf das Symbol PrivatA, und anschliessend auf die Schaltfläche Alle Onlinedienste B. Danach finden Sie eine Fülle an Funktionen – darunter auch eine, um die Post während einer bestimmten Zeit zurückzuhalten.

Auf der Post-Webseite warten viele Möglichkeiten, die nicht von der App abgedeckt werden

© Quelle: PCtipp

Kommentare

Software Android Apps Cloud Firmen Fotografie Internet iOS Kummerkasten Mobile Sicherheit Smartphones Software & Tools Smartphone & Apps Internet & Sicherheit
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Digitalstudie: Junge Nutzer wollen weniger online sein
Die Deutschen verbringen weiterhin mehr als 67 Stunden pro Woche im Internet. Vor allem bei den unter 40-Jährigen zeichnet sich jedoch ein gegenläufiger Trend ab: Viele wollen ihre Online-Zeit bewusst reduzieren, insbesondere bei Social Media und Messenger-Diensten.
3 Minuten
11. Jun 2026
Videos zum Test vom Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000
Der PCtipp hat den Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000 einem ausführlichen Test unterzogen. Hier noch zwei Videos dazu.
2 Minuten
11. Jun 2026
Prüfung des Einsatzes von Linked Data Services
Linked Data Service (LINDAS) ist eine IT-Dienstleistung des Bundesarchivs (BAR). Mit LINDAS können Bund, Kantone und Gemeinden frei verfügbare, sogenannte offene Verwaltungsdaten (Open Government Data – OGD) vernetzen und publizieren.
2 Minuten
11. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Schweizer Geoportal zeigt die Schweiz aus 1000 Perspektiven
Das vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo betriebene Geoportal umfasst seit Mai 2026 schon 1000 Datensätze zu unterschiedlichsten Themen wie Gesellschaft, Umwelt, Energie bis hin zu historischen Karten, Landschaftsmodellen und Luftbildern.
3 Minuten
19. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare