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Migration der gesamten Bundesverwaltung auf Microsoft 365 beginnt

Nach Abschluss der Pilotphase mit zwei Ämtern folgt nun die schrittweise Einführung von Microsoft 365 bei der gesamten Bundesverwaltung. Sie wird bis voraussichtlich Ende 2025 dauern.
© (Quelle: Microsoft)

Die neue Officeversion ist cloudbasiert, E-Mails und sensible Daten werden aber nicht in der Cloud, sondern beim Bund gespeichert («on-premises»).

Seit Juni dieses Jahres läuft beim Bund ein Pilotbetrieb von Microsoft 365 mit den Mitarbeitenden des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation und des Bereichs DTI der Bundeskanzlei. Teilgenommen haben auch weitere Mitarbeitende beim Bund, sodass mittlerweile rund 4000 Nutzerinnen und Nutzern mit der neuen Officeversion arbeiten. Ein Pilotbetrieb ermöglicht, mit einer ersten Gruppe von Nutzerinnen und Nutzern einen stabilen Betrieb aufzubauen. In den letzten Monaten konnten die Projektverantwortlichen Erfahrungen sammeln, Schnittstellen zu Fachanwendungen testen und Fehler beheben. Zudem konnte die Schulung verbessert werden.

Da der Pilotbetrieb stabil läuft, startet nun die reguläre Einführung. Diese wird bis voraussichtlich Ende 2025 dauern. Microsoft 365 wird beim Bund schrittweise eingeführt, nach einem Einführungsplan des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation.

Die neue Officeversion ist cloudbasiert, läuft bei der Bundesverwaltung aber aus Sicherheitsgründen eingeschränkt. E-Mails und sensible Daten werden nicht in der Cloud von Microsoft gespeichert. Damit verzichtet der Bund auch auf gewisse Funktionalitäten wie Integration von KI-Tools, die Zugriff auf diese Daten erfordern. Die Mitarbeitenden werden beim Abspeichern darin unterstützt, Dokumente am richtigen Ort abzulegen. Zudem erhalten Mitarbeitende Schulungsunterlagen, die auch Informationen zum Umgang mit schützenswerten Daten enthalten.

Die aktuell bei der Bundesverwaltung eingesetzte Office-Version muss ersetzt werden, weil wichtige Office-Anwendungen ans Ende ihres Lebenszyklus gelangt sind und vom Hersteller Microsoft in absehbarer Zeit nicht mehr unterstützt werden. Das Parlament genehmigte für das Projekt letztes Jahr einen Verpflichtungskredit von 14,9 Millionen Franken. Als Schlüsselprojekt der Bundesverwaltung wird das Projekt systematisch durch die Eidgenössische Finanzkontrolle geprüft.

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