Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Meta startet eigene Marke mit drei KI-Brillen

Meta bringt mit in Kooperation mit EssilorLuxottica eine eigene Brillenlinie auf den Markt. Die drei Meta Glasses sind günstiger als die Ray-Ban-Modelle und setzen auf ein neues KI-Modell.
Meta Glasses by Kylie

Die Meta Glasses by Kylie

© Meta

Der Internetkonzern Meta startet seine eigene Marke Meta Glasses für KI-Brillen. Das hat Konzernchef Mark Zuckerberg persönlich auf Instagram angekündigt. Dabei gibt es eine Kooperation mit den Brillenexperten von EssilorLuxottica. Anders als bei den bekannten teureren Ray-Ban Meta Smart Glasses tritt Meta hier allerdings erstmals unter eigenem Namen als Brillenmarke auf.

Zum gibt es drei Designs der Fassungen: die rechteckige Meta Adventurer in zwei Grössen, die etwas kantigere Meta Fury und die Meta Glasses by Kylie, deren schmales ovales Gehäuse zusammen mit Kylie Jenner entworfen wurde. Insgesamt gibt es 26 Kombinationen aus acht Farben und diversen Gläsern. Wer Gläser mit Sehstärke braucht, kann diese nachträglich beim Optiker einsetzen lassen.

Zu den 17 Ländern, in denen die Meta Glasses ab sofort starten, gehören auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Preise starten bei 269 Franken oder 309 Euro für die Adventurer und die Fury sowie bei 349 Franken oder 419 Euro für die Meta Glasses by Kylie.

Die Meta Glasses bieten freihändige Foto- und Videoaufnahme, offene Lautsprecher, Windgeräuschunterdrückung über mehrere Mikrofone und rund acht Stunden Akkulaufzeit. Das mitgelieferte Lade-Etui soll die Gesamtlaufzeit auf bis zu 40 Stunden erweitern und einen neuen Ladeständer gibt es ebenfalls. 

Ein Knopf am Bügel oder ein Sprachbefehl ruft den KI-Assistenten Meta AI auf. Er läuft mit «Muse Spark», dem neuen KI-Modell aus Metas Superintelligence Labs. Es soll besser erkennen, was Nutzer gerade sehen, und im Alltag gezielter unterstützen, etwa bei Terminen oder Ernährungsfragen. Die «Dynamic Photo»-Funktion soll automatisch mehrere Bilder aufnehmen und das Beste vorschlagen. Die Echtzeit-Übersetzung wächst von bislang sechs auf zwanzig Sprachen.

Meta Glasses Adventurer

Meta Adventurer

© Meta
Meta Glasses Adventurer

Meta Fury

© Meta

Kommentare

Wearables Facebook
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Router unter Verdacht: Neue Debatte um Europas Netze
Cloud, KI und Halbleiter stehen seit Jahren im Fokus der Debatte um digitale Souveränität. Nun rücken europäische Hersteller ein weiteres Element der digitalen Infrastruktur ins Rampenlicht: den Router. Eine neue Studie und die Herstellerallianz SAFENet sehen hier ein bislang unterschätztes Sicherheits- und Abhängigkeitsrisiko.
3 Minuten
25. Jun 2026
Auswirkungen von Hitze auf Akkus in E-Autos, E-Bikes und E-Scooter
Die grosse Sommerhitze hat auch Folgen für die Akkus von E‑Bikes, E‑Scootern und E-Autos.
2 Minuten
25. Jun 2026
Swiss Fibre Net und Swiss FibreCo mit neuem Markenauftritt
Die Swiss Fibre Net AG (SFN) und die Swiss FibreCo AG (SFC) präsentieren sich mit einem modernisierten Markenauftritt. Die offizielle Lancierung erfolgt im Rahmen des ASUT-Summits 2026 in Bern.
3 Minuten
25. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
«Vorsicht: Spam Verdacht»
Swisscom startet Warnhinweis bei verdächtigen Anrufen
Swisscom lanciert für ihren Callfilter eine neue Funktion. Mit der Erweiterung des Callfilters um die Funktion «Vorsicht: Spam Verdacht» erkennen Kunden potenzielle Werbe- und Betrugsanrufe bei ihrem Smartphone auf einen Blick.
2 Minuten
22. Jun 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare