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Grünes Licht für die Sky-Übernahme durch RTL

Die EU-Kommission hat ohne weitere Auflagen grünes Licht für die Übernahme des TV-Anbieters Sky Deutschland durch RTL gegeben. Die Abschluss der Transaktion soll zum 1. Juni 2026 erfolgen.
© Sky

Rund zehn Monate nach Bekanntgabe der Pläne kann die Übernahme des Pay-TV-Anbieters Sky Deutschland durch RTL Deutschland jetzt, nach der Genehmigung durch die EU-Kommission ohne weitere Auflagen erfolgen. Der Abschluss der Transkation, die die Sky-Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, einschliesslich der Kundenbeziehungen in Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol, umfasst, wird zum 1. Juni 2026 angestrebt.

Damit entsteht in der DACH-Region ein Unterhaltungskonzern mit insgesamt 12,3 Millionen zahlenden Abonnenten, das in der Lage sein soll, der globalen Konkurrenz wie Amazon Prime oder Netflix auf Augenhöhe zu begegnen. Die Transaktion bringt die Premium-Sportrechte von Sky Deutschland – darunter die Bundesliga, den DFB-Pokal, die Premier League und die Formel 1 – mit den Unterhaltungs- und Nachrichtenmarken von RTL zusammen. Zudem umfasst sie zwei der in den vergangenen Jahren am schnellsten wachsenden Streaming-Angebote auf dem deutschen Markt: RTL+ und WOW.

Im Rahmen einer separaten Markenlizenzvereinbarung wird RTL das Recht haben, die Sky-Marke in der DACH-Region, Luxemburg, Liechtenstein und Südtirol zu nutzen. RTL Deutschland erwirbt im Rahmen der Transaktion zudem die Streaming-Marke WOW. RTL Deutschland wird seinen Hauptsitz weiterhin in Köln haben, Sky Deutschland in München. Der Zusammenschluss soll durch Kostensynergien jährliche Einsparungen von 250 Millionen Euro erbringen. 

Für den Verkauf erhält Comcast von der RTL Group bei Abschluss 150 Millionen Euro. Dazu kommt eine potenzielle variable Earn-Out-Zahlung, die sich nach der Aktienkursentwicklung der RTL Group richtet. Diese Zahlung kann von Comcast jederzeit innerhalb von fünf Jahren nach Abschluss der Transaktion ausgelöst werden, sofern der Aktienkurs der RTL Group 41 Euro übersteigt, vorbehaltlich bestimmter Anpassungen. Die variable Earn-Out-Zahlung ist auf insgesamt 377 Millionen Euro begrenzt.

 

 

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