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Lesedauer 3 Min.

Google Meet ist jetzt kostenlos für alle verfügbar

Google hat seinen Videokonferenzdienst für Geschäftskunden überarbeitet und stellt Google Meet nun gratis für alle zur Verfügung. Benötigt wird nur eine E-Mail-Adresse.

Mehrere frühere Premium-Funktionen sind nun für alle zugänglich

© (Quelle: Google/Screenshot)

Wie vor rund zwei Wochen angekündigt, hat Google seinen Videokonferenzdienst Google Meet –  der ursprünglich für Geschäftsbesprechungen entwickelt wurde – überarbeitet und macht ihn nun gratis für alle verfügbar.

Jede und jeder, die/der über eine E-Mail-Adresse verfügt, kann sich kostenlos unter meet.google.com anmelden und den Videokonferenzdienst nutzen. Dies gilt auch über den 30. September hinaus. Wer ein Google-Konto hat, muss sich nicht registrieren, sondern einfach einloggen und los gehts (auf Besprechung starten klicken). Alternativ kann man einen Code eingeben, um an einer Konferenz teilzunehmen. Videomeetings sind auch planbar und man kann Teilnehmende direkt aus Google Calendar einladen. Die App ist gratis für Android und iOS verfügbar.

Meet-Videokonferenzen sind rasch geplant und man kann Teilnehmende einladen

© Quelle: Screenshot/PCtipp.ch

Nach eigenen Angaben von Google werden mit Google Meet mittlerweile täglich 3 Milliarden Minuten Videomeetings veranstaltet. Man kann Konferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern führen. Mit der gekachelten Ansicht werden bis zu 16 Teilnehmer gezeigt.

Neue und bestehende Kunden haben laute einem Blog-Eintrag bis zum 30. September 2020 die Möglichkeit, auf folgende Funktionen zuzugreifen:

  • Kostenloser Zugang zu den erweiterten Funktionen von Meet für alle Kunden der G-Suite, wie z. B. die Möglichkeit des Live-Streamings für bis zu 100'000 Zuschauer innerhalb Ihrer Domäne.
  • Kostenlose zusätzliche Meet-Lizenzen für berechtigte G-Suite-Kunden ohne Änderungen an ihrem aktuellen Vertrag.
  • Kostenlose G-Suite-Essentials für neue Kunden.

Zu den Funktionen, die bisher zahlenden Geschäftskunden vorbehalten waren, gehören beispielsweise die Bildschirmfreigabe, individuell anpassbare Layouts und automatische Echtzeit-Untertitel. Letztere sind KI-basiert und sollen Personen mit Hörproblemen unterstützen. Ebenfalls durch Google KI funktioniert der sogenannte Low-Light-Modus, welcher das Video automatisch so anpassen kann, dass Sie für andere besser sichtbar sind.

Google Meet wird ausserdem in diesen Tagen auch direkt via Google Mail verfügbar (bei uns ist die Funktion bereits vorhanden).

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