Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Geheimer Code erst bei Erwärmung sichtbar

Variabler 3D-Druck erzeugt Materialien mit komplexen Strukturen
© (Quelle: TU Wien)

Ein Forscher-Team um Katharina Ehrmann von der Technischen Universität Wien hat neue Sicherheits-Codes entwickelt, die sich 3D-drucken lassen und bei Erwärmung sichtbar werden, ansonsten aber im umliegenden Material verborgen sind. Sie warnen zudem vor unzulässigen Temperaturen von empfindlichen Gütern wie Medikamenten und Lebensmitteln. Zum Einsatz kommen spezielle Tinten, die auf eine Unterlage aufgetragen und mit Licht ausgehärtet werden. So entsteht Schicht für Schicht das geplante Objekt.

Licht und Wellenlängen

Neu an der Technik aus Wien ist, dass Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen eingesetzt wird, um das Material zu strukturieren. Mal wird es dadurch zu einem Kristall, mal bekommt es eine amorphe Struktur oder die Moleküle reihen sich aneinander, sodass sie aussehen wie winzige Spaghetti. Je nachdem, welche Struktur sich bildet, ist das Material an dieser Stelle hart und spröde oder weich und flexibel.

"Auch die optischen Eigenschaften können sich stark unterscheiden, von glasartig transparent bis hin zu undurchsichtig weiss", sagt Forscher Dominik Laa. Es verändert sich beispielsweise unter dem Einfluss von Erwärmung und macht einen Sicherheits-Code oder Warnhinweis sichtbar, der sich unter einer Schicht befindet, die normalerweise undurchsichtig ist. Erst Erwärmung macht sie transparent wie Glas, heisst es.

Temperatur muss passen

Wer den Sicherheits-Code sichtbar machen will, muss genau die richtige Temperatur treffen. Gelingt das nicht, lässt sich der Code für eine Weile nicht mehr sichtbar machen - ähnlich wie bei einem Smartphone, das für eine gewisse Zeit nicht nutzbar ist, sobald drei Mal hintereinander ein falscher Code eingegeben worden ist. Anwendungsmöglichkeiten lägen in der Datenspeicherung und Sicherheit bis hin zu biomedizinischen Anwendungen. (pressetext.com)

Kommentare

Forschung
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Zoom führt Echtzeit-Übersetzung für Meetings ein
Zoom hat ein neues KI-gestütztes Feature für Echtzeit-Übersetzungen in den Zoom Meetings gelauncht. Teilnehmer können damit in ihrer eigenen Sprache sprechen, während die anderen sie in ihrer Sprache hören.
3 Minuten
27. Jul 2026
In eigener Sache
Kurze Newsletter-Sommerpause
Vom 27. Juli bis zum 9. August macht die PCtipp-Redaktion eine kurze Newsletter-Sommerpause. Sie bekommen in diesem Zeitraum keinen Newsletter. Den nächsten Newsletter erhalten Sie dann wieder am 10. August.
2 Minuten
26. Jul 2026
Schweizer KI-Innovation schliesst die Lücke zwischen Denken und Handeln
Die Schweiz macht erneut mit einer spannenden KI-Innovation auf sich aufmerksam. Das Zürcher Unternehmen Gieni bringt mit GieniABX ein Agentensystem auf den Markt, das einen Schritt weiter gehen soll als klassische Chatbots oder KI-Assistenten. 
4 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Europäisches Smartphone Punkt. MC03 ist ab sofort erhältlich
Das MC03 des Schweizer Unternehmens Punkt ist ein Smartphone, das mit dem Android-basierten Betriebssystem Aphy OS konsequent auf Datenschutz und Kontrolle durch den Anwender ausgerichtet sein soll. Es ist ab sofort in Europa erhältlich.
2 Minuten
6. Jul 2026
Publireportage
Eine Kamera. Alles im Blick: Die Reolink OMVI 3i PoE
Die neue Reolink OMVI 3i PoE (P931) vereint eine 180°-Panoramakamera mit einem motorisierten PT-Objektiv. So behält die smarte Kamera gleichzeitig das grosse Ganze im Blick und verfolgt Bewegungen in Echtzeit. Sie ist ab sofort für 279 Fr. bei digitech.ch erhältlich.
4 Minuten
6. Jul 2026
E-Mail «Neue Sprachnachricht» ist Phishing
Betrüger versenden E-Mails, in denen sie behaupten, dass eine neue Sprachnachricht bereitstehe. Damit versuchen sie, an Zugangsdaten von persönlichen Benutzerkonten zu gelangen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare