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Experten sehen im nächsten Jahr Entspannung der Speicherkrise

In der zweiten Hälfte des Jahres 2027 soll gemäss Marktforschern das Angebot an NAND-Speicherchips wieder die Nachfrage übersteigen. Das liegt an einer grösseren Produktion, aber auch an der schwachen Nachfrage der Verbraucher.
Speicherchips
© ChatGPT

Vor allem die rasant gestiegene Nachfrage nach Speicherchips durch die KI-Hardware hat zu einer Knappheit am Markt geführt, die die Preise für Hardware wie Notebooks oder Smartphones aktuell steigen lässt. Zumindest für den Bereich der NAND-Flash-Bausteine, die auch in Smartphones verbaut werden, rechnen die taiwanesischen Marktforscher von TrendForce aber für eine leichte Entspannung am Markt.

Siehe auch: Warum Hardware-Preise jetzt und weiter explodieren 

Demnach soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 trotz weiterhin starkem Bedarf der Hersteller das Angebot an diesen Chips wieder die Nachfrage übertreffen. Das liege einerseits an einer gesteigerten und besser priorisierten Produktion der Chiphersteller und andererseits an einer schwächeren Nachfrage der Verbraucher nach Geräten, die mit diesem Speicher ausgestattet sind.

Aktuell schätzen die Marktforscher, dass 2026 rund vier bis fünf Prozent NAND-Flash am Markt fehlen, was die Preise treibt. Den Anteil von Smartphones, Notebooks und Desktop-PCs am weltweiten NAND-Flash-Bedarf schätzt TrendForce 2026 auf rund 39 Prozent. 2027 soll er durch den Nachfragerückgang auf knapp 35 Prozent fallen. Der Anteil für Server und KI-Rechenzentren könnte dagegen erstmals auf über 50 Prozent steigen. Für das Jahr 2026 werden gut 44 Prozent erwartet.

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