Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Drohne "Morphy" durchquert schmale Spalten

Der neue Quadrocopter "Morphy" von Forschern des Autonomous Robots Lab der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) zerbröselt nicht, wenn er irgendwo anstösst. Und er passt durch Lücken, die für seine Breite eigentlich zu schmal sind.
© (Quelle: ntnu.edu)

Elastomer-Gelenke, die im 3D-Druck hergestellt wurden, verbinden jeden Arm mit dem Rumpf. Darin befinden sich Sensoren, die Verbiegungen messen, wie sie beispielsweise bei einer Berührung mit einem Hindernis auftreten.

Schubkraftänderung

Die gesammelten Daten fliessen in den Zentralrechner der Drohne, der die Folgen der Verbiegung auf die Flugfähigkeit ausrechnet. Um Morphy stabil zu halten, regelt er daraufhin die Schubkraft der Propeller. Die Gelenke fangen Kollisionen bis zu einer Aufprallgeschwindigkeit von drei Metern pro Sekunde ab.

Beim Passieren einer zu engen Lücke kann es passieren, dass Morphy aus dem horizontalen in den vertikalen Flug übergeht. Auch aus dieser für einen Quadrocopter ungünstigen Lage befreit ihn der Zentralcomputer durch Anpassung der Propellerdrehzahlen. "Kollisionen, die zuvor vermieden werden mussten, sind nun akzeptable Risiken, während Bereiche, die für eine bestimmte Robotergrösse unpassierbar sind, nun durch automatische Anpassungen der Arme überwunden werden."

Einfachere Steuerung

Bisher entwickelte Drohnen, die sich durch enge Lücken quetschen konnten, benötigen eine weitaus aufwendigere Steuerung, weil die Arme aktiv eingeklappt werden müssen. Morphys Arme werden dagegen von den jeweiligen Hindernissen aus der Normalstellung herausgebracht.

Der Rechner muss die daraus resultierende Flugunsicherheit nur noch korrigieren. Die NTNU-Drohne ist 252 Millimeter breit und wiegt 260 Gramm. Ausser mit den Gelenk-Sensoren ist sie mit einer optischen Kamera und einem Abstandsmessgerät ausgestattet, das die Flughöhe ermittelt. Die maximale Flugzeit mit einer Batterieladung liegt bei 12,5 Minuten. (pressetext.com)

Kommentare

Drohnen Forschung
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Digitalstudie: Junge Nutzer wollen weniger online sein
Die Deutschen verbringen weiterhin mehr als 67 Stunden pro Woche im Internet. Vor allem bei den unter 40-Jährigen zeichnet sich jedoch ein gegenläufiger Trend ab: Viele wollen ihre Online-Zeit bewusst reduzieren, insbesondere bei Social Media und Messenger-Diensten.
3 Minuten
11. Jun 2026
Prüfung des Einsatzes von Linked Data Services
Linked Data Service (LINDAS) ist eine IT-Dienstleistung des Bundesarchivs (BAR). Mit LINDAS können Bund, Kantone und Gemeinden frei verfügbare, sogenannte offene Verwaltungsdaten (Open Government Data – OGD) vernetzen und publizieren.
2 Minuten
11. Jun 2026
Videos zum Test vom Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000
Der PCtipp hat den Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000 einem ausführlichen Test unterzogen. Hier noch zwei Videos dazu.
2 Minuten
11. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Schweizer Geoportal zeigt die Schweiz aus 1000 Perspektiven
Das vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo betriebene Geoportal umfasst seit Mai 2026 schon 1000 Datensätze zu unterschiedlichsten Themen wie Gesellschaft, Umwelt, Energie bis hin zu historischen Karten, Landschaftsmodellen und Luftbildern.
3 Minuten
19. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare