Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Bildschirmzeit im Bett verstärkt Schlaflosigkeit

Die Nutzung elektronischer Geräte am Abend im Bett erhöht das Risiko von Schlaflosigkeit um bis zu 59 Prozent. Zudem verringert sich laut einer Studie des Norwegian Institute of Public Health die Schlafzeit um 24 Minuten.
© (Quelle: Pexels @shvets-production/)

An dieser Umfrage haben in Norwegen 45'202 junge Erwachsene teilgenommen. Den Experten nach spielt es keine Rolle, ob soziale Medien oder anderer Content auf dem Bildschirm läuft.

Display ist entscheidend

Laut der leitenden Wissenschaftlerin Gunnhild Johnsen Hjetland ist die mit den Geräten gesamt im Bett verbrachte Zeit relevant. So sei der Bildschirm selbst der für die Schlaflosigkeit entscheidende Faktor.

Schlafprobleme treten bei Studenten sehr häufig auf und wirken sich deutlich auf die psychische Gesundheit, die akademische Leistung und das gesamte Wohlbefinden aus, heisst es in der Untersuchung.

Über 45'000 Studierende

Für die aktuelle Studie haben die Fachleute die Daten der "2022 Students' Health and Wellbeing"-Umfrage analysiert. Dabei handelt es sich um eine landesweite repräsentative Studie, an der 45.202 Studenten in Norwegen teilgenommen haben.

Insgesamt erfasst sie junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren, denen umfassende Fragen zu ihren Bildschirmaktivitäten im Bett gestellt wurden, sowie auch zu ihren Schlafgewohnheiten. Diese Antworten wurden in der Folge in drei Kategorien aufgeteilt.

Ein Teil gab an, nur soziale Medien zu nutzen, der zweite Teil erwähnte soziale Medien nicht und ein dritter Teil der Teilnehmer verwies auf verschiedene Aktivitäten. Dazu gehört auch die Nutzung sozialer Medien.

Ruhepausen sind verkürzt

Da es keine signifikante Interaktion zwischen der mit einem Bildschirm verbrachten Aktivität und dem Ausmass der Aktivität gab, liegt es nahe, dass sich die Art der Aktivität nicht auf die später wach verbrachte Zeit auswirkt, so die Forscher.

Die Bildschirmaktivität verringert demnach den Schlaf, weil sie die Ruhephase verkürzt und nicht, weil die Menschen länger wach sind. Laut Hjetland wäre es ideal, 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen mit der Nutzung derartiger Geräte aufzuhören.

Zudem sollten Benachrichtigungen deaktiviert werden. Die Forscher merken in "Frontiers in Psychiatry" an, dass sich diese Studie auf eine einzelne Kultur konzentriert hat und es weltweit daher erhebliche Unterschiede in diesem Bereich geben könnte. (pressetext.com)

Kommentare

Forschung Gesellschaft
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Schweizer KI-Innovation schliesst die Lücke zwischen Denken und Handeln
Die Schweiz macht erneut mit einer spannenden KI-Innovation auf sich aufmerksam. Das Zürcher Unternehmen Gieni bringt mit GieniABX ein Agentensystem auf den Markt, das einen Schritt weiter gehen soll als klassische Chatbots oder KI-Assistenten. 
4 Minuten
Zoom führt Echtzeit-Übersetzung für Meetings ein
Zoom hat ein neues KI-gestütztes Feature für Echtzeit-Übersetzungen in den Zoom Meetings gelauncht. Teilnehmer können damit in ihrer eigenen Sprache sprechen, während die anderen sie in ihrer Sprache hören.
3 Minuten
27. Jul 2026
Die besten PCtipp-Artikel aus der Kalenderwoche 29
In der Kalenderwoche 29 vom 13. bis zum 19. Juli 2026 standen die Artikel «Kleiner Excel-Spick von Microsoft» und «Finanzen im Griff» ganz oben in der Gunst unserer Leserschaft.
2 Minuten
24. Jul 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Europäisches Smartphone Punkt. MC03 ist ab sofort erhältlich
Das MC03 des Schweizer Unternehmens Punkt ist ein Smartphone, das mit dem Android-basierten Betriebssystem Aphy OS konsequent auf Datenschutz und Kontrolle durch den Anwender ausgerichtet sein soll. Es ist ab sofort in Europa erhältlich.
2 Minuten
6. Jul 2026
Publireportage
Eine Kamera. Alles im Blick: Die Reolink OMVI 3i PoE
Die neue Reolink OMVI 3i PoE (P931) vereint eine 180°-Panoramakamera mit einem motorisierten PT-Objektiv. So behält die smarte Kamera gleichzeitig das grosse Ganze im Blick und verfolgt Bewegungen in Echtzeit. Sie ist ab sofort für 279 Fr. bei digitech.ch erhältlich.
4 Minuten
6. Jul 2026
E-Mail «Neue Sprachnachricht» ist Phishing
Betrüger versenden E-Mails, in denen sie behaupten, dass eine neue Sprachnachricht bereitstehe. Damit versuchen sie, an Zugangsdaten von persönlichen Benutzerkonten zu gelangen.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare