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Apple stellt neues iPad mini mit OLED-Display und A20 Pro vor

Apple hat sein kompaktes Tablet umfassend überarbeitet. Das neue iPad mini erhält erstmals ein OLED-Display, den A20-Pro-Chip sowie schnellere WLAN- und Mobilfunkverbindungen. Auch beim Gehäuse, den Kameras und den KI-Funktionen gibt es Neuerungen. Der Verkaufsstart ist für den 6. November geplant.
Neues iPad mini

Das neue iPad mini verfügt über ein 8,5 Zoll grosses OLED-Display und ist mit 5,4 Millimetern dünner als sein Vorgänger

© Apple

Apple hat eine neue Generation des iPad mini vorgestellt. Das Tablet verfügt künftig über ein 8,5 Zoll grosses OLED-Display und wird vom neuen A20-Pro-Prozessor angetrieben. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Gerät dünner und leichter geworden. Erstmals bietet Apple beim iPad mini zudem einen Schutz vor Wasser und Staub nach IP67. Das Gehäuse ist 5,4 Millimeter dünn und wird in den Farben Mitternacht und Polarstern angeboten.

Zu den auffälligsten Neuerungen gehört das Super Retina XDR Display mit OLED-Technologie. Es bietet laut Apple eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.200 Nits und damit mehr als doppelt so viel wie die vorherige Generation. Die Displayränder wurden um 24 Prozent reduziert, sodass das Tablet trotz der grösseren Bildschirmdiagonale seine bisherigen kompakten Abmessungen beibehält. Optional ist das Display mit Nanotexturglas erhältlich, das Reflexionen insbesondere bei der Nutzung im Freien reduzieren soll.

Mehr Leistung für KI-Anwendungen

Im Inneren arbeitet der neue A20 Pro, den Apple in einem 2-Nanometer-Verfahren fertigt. Der Chip soll gegenüber der Vorgängergeneration eine um bis zu 60 Prozent höhere Multithread-CPU-Leistung und eine bis zu 2,7-fach höhere Grafikleistung ermöglichen. Bei KI-Anwendungen verspricht der Hersteller eine bis zu 4,5-fache Leistungssteigerung.

Die Grafikprozessor-Kerne verfügen über eigene Neural Accelerators, die insbesondere lokal ausgeführte KI-Anwendungen beschleunigen sollen. In der Variante mit 512 GB Speicher kommt zudem eine Dual 16 Core Neural Engine zum Einsatz. Damit will Apple unter anderem die Verarbeitung grösserer KI-Modelle direkt auf dem Gerät unterstützen.

Das iPad mini wird mit iPadOS 27 und der nächsten Generation von Apple Intelligence ausgeliefert. Zu den neuen Funktionen gehören erweiterte Möglichkeiten zur KI-gestützten Bildbearbeitung und die Erstellung fotorealistischer Bilder mit Image Playground. Safari erhält zudem eine Funktion, mit der sich Änderungen auf Webseiten, beispielsweise bei Preisen oder der Produktverfügbarkeit, überwachen lassen.

 
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Das kompakte iPad mini richtet sich unter anderem an Nutzer, die unterwegs arbeiten oder digitale Inhalte konsumieren

© Apple
WLAN 7, neues Mobilfunkmodem und eSIM

Auch bei der Konnektivität gibt es Neuerungen. Der von Apple entwickelte N1-Chip unterstützt WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread. Die Cellular-Varianten verfügen über das neue C2-Mobilfunkmodem. Dieses soll im Vergleich zur vorherigen iPad-mini-Generation bis zu 50 Prozent höhere Mobilfunkgeschwindigkeiten bei gleichzeitig verbesserter Energieeffizienz ermöglichen.

Die Mobilfunkmodelle unterstützen weiterhin eSIM. Nutzer können damit Mobilfunktarife digital aktivieren und bestehende Tarife übertragen. Mit iPadOS 27 soll ausserdem der Wechsel zwischen WLAN- und Mobilfunknetzen verbessert werden, um laufende Verbindungen beispielsweise bei Videokonferenzen möglichst unterbrechungsfrei aufrechtzuerhalten.

Überarbeitet hat Apple auch die Kameras und das Audiosystem. Die 12-Megapixel-Frontkamera mit Center Stage befindet sich nun an der Längsseite des Tablets, was insbesondere Videokonferenzen im Querformat erleichtert. Auf der Rückseite kommt ebenfalls eine 12-Megapixel-Kamera zum Einsatz, die 4K-Videoaufnahmen mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde unterstützt. Ein neues Audiosystem mit in die Displaykonstruktion integrierten Lautsprecherkomponenten soll für eine verbesserte Klangwiedergabe sorgen.

Verkaufsstart am 6. November

Das neue iPad mini kann ab dem 28. Oktober vorbestellt werden und ist ab dem 6. November erhältlich. Angeboten werden Speichervarianten mit 128, 256 und 512 GB.

Die WLAN-Version startet bei 679 Franken, für das Modell mit WLAN und Mobilfunk verlangt Apple mindestens 879 Franken. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Als Zubehör sind unter anderem der Apple Pencil Pro und der Apple Pencil mit USB-C-Anschluss kompatibel. Ausserdem bietet Apple ein neues Smart Folio für 79 Franken an.

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