Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

App schlägt Mücken mit Spezialtönen in die Flucht

Jetzt gibts die «Anti-Mücken-App» für Android und iOS. Sie summt im Ultraschallbereich für uns nicht hörbare Töne natürlicher Stechmückenfeinde.
PcTipp
PcTipp
© Quelle: PCtipp.ch

Die «Anti Mosquito Sonic Repeller»-App für Android und iOS soll lästige Stechmücken abschrecken, indem sie hochfrequente Töne aussendet, die für den Menschen laut Hersteller nicht hörbar sind. Diese Ultraschall-Frequenzen imitieren die natürlichen Feinde der Moskitos wie Libellen und Fledermäuse.

Die Anwendung verfügt über unterschiedliche Frequenzbereiche, wodurch den Entwicklern zufolge verschiedene Moskitoarten angesprochen werden können.

Weibchen werden abgeschreckt

Leider kann die App keinen hundertprozentigen Schutz gewährleisten, da es weltweit über 3500 bekannte Stechmückenarten gibt, von denen jede in unterschiedlicher Weise auf die Frequenzemissionen reagiert. Andere Apps, die derzeit angeboten werden, ahmen nicht die Geräusche der natürlichen Feinde, sondern die des Flügelschlags von Moskitomännchen nach, wodurch die Weibchen, welche nach der Paarung den Kontakt meiden, vertrieben werden sollen.

«Der Gedanke hinter diesen Anwendungen, welche die Geräusche des Moskitomännchens imitieren, ist ein guter Ansatz, da diese nach der Paarung tatsächlich von den Weibchen gemieden werden. Dennoch weiss man bis dato noch nicht, welche Faktoren das weibliche Insekt tatsächlich abschreckt. Bislang hat sich diese Methode als weitgehend wirkungslos erwiesen. Ob die Nachahmung anderer Geräusche nun besser funktioniert, erscheint zumindest fragwürdig", erklärt Heinrich Stemberger, Leiter des Wiener Instituts für Reise und Tropenmedizin gegenüber pressetext.

Noch kein zuverlässiger Schutz

Ein wirkungsvolles Mittel gegen die Störenfriede wäre sehr wünschenswert, da die Erkrankung Malaria, die durch Moskitostiche übertragen werden kann, jährlich mehr als 600'000 Todesopfer fordert, von denen rund 90 Prozent aus Subsahara-Afrika stammen. Leider bieten die derzeit verfügbaren Apps, von denen einige noch dazu für den Menschen hörbare und nervtötende Töne erzeugen, noch keinen absolut zuverlässigen Schutz. (Pressetext.com)

Kommentare

Android Apps iOS Smartphone & Apps
Anzeige
Anzeige

Neueste Beiträge

Prüfung des Einsatzes von Linked Data Services
Linked Data Service (LINDAS) ist eine IT-Dienstleistung des Bundesarchivs (BAR). Mit LINDAS können Bund, Kantone und Gemeinden frei verfügbare, sogenannte offene Verwaltungsdaten (Open Government Data – OGD) vernetzen und publizieren.
2 Minuten
11. Jun 2026
Digitalstudie: Junge Nutzer wollen weniger online sein
Die Deutschen verbringen weiterhin mehr als 67 Stunden pro Woche im Internet. Vor allem bei den unter 40-Jährigen zeichnet sich jedoch ein gegenläufiger Trend ab: Viele wollen ihre Online-Zeit bewusst reduzieren, insbesondere bei Social Media und Messenger-Diensten.
3 Minuten
11. Jun 2026
Videos zum Test vom Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000
Der PCtipp hat den Mähroboter Mova LiDAX Ultra 1000 einem ausführlichen Test unterzogen. Hier noch zwei Videos dazu.
2 Minuten
11. Jun 2026

Das könnte Sie auch interessieren

NFC-Angriffe auf Android verdreifacht
Cyberkriminelle nutzen zunehmend NFC-Technologie, um Bankdaten von Android-Nutzern zu stehlen. Die Angriffszahlen sind in wenigen Monaten dramatisch gestiegen.
2 Minuten
28. Mai 2026
Radios können Gesuche einreichen
BAKOM publiziert UKW-Frequenzen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat am 28. Mai 2026 die Frequenzpakete für die Verbreitung von UKW publiziert.
2 Minuten
29. Mai 2026
Schweizer Geoportal zeigt die Schweiz aus 1000 Perspektiven
Das vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo betriebene Geoportal umfasst seit Mai 2026 schon 1000 Datensätze zu unterschiedlichsten Themen wie Gesellschaft, Umwelt, Energie bis hin zu historischen Karten, Landschaftsmodellen und Luftbildern.
3 Minuten
19. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Kommentare